Prävention

Suchtprävention

Fachstelle für Suchtprävention im Landkreis Sömmerda

Prävention. Beratung. Stärkung.

Prävention beginnt für uns im Alltag – lange bevor ein Problem entsteht. Wir möchten Kinder und Jugendliche frühzeitig begleiten und ihnen dabei helfen, ihre eigenen Stärken und Bedürfnisse kennenzulernen, selbstbewusst Entscheidungen zu treffen und auch herausfordernde Situationen zu meistern.

Dabei geht es um weit mehr als Alkohol, Cannabis oder andere Suchtmittel. Stress, Social Media, Selbstwert, Gruppendruck, Beziehungen und familiäre Belastungen gehören ebenso zum Alltag und können manchmal ganz schön herausfordernd sein. Genau hier möchten wir ansetzen: zuhören, informieren, Orientierung geben und gemeinsam nach passenden Wegen suchen.

Was wir machen

Unsere Angebote richten sich an Kinder und Jugendliche, Eltern, Schulen, pädagogische Fachkräfte und Einrichtungen im Landkreis Sömmerda.

Je nach Alter und Bedarf bieten wir Workshops, Präventionsprogramme, Projekttage, Elternabende, Fortbildungen und Methodenschulungen an.

Dabei arbeiten wir möglichst lebensnah und ohne erhobenen Zeigefinger. Die Fragen und Erfahrungen der Kinder und Jugendlichen stehen im Mittelpunkt.

Für Kinder

Schon im Grundschulalter können wichtige Grundlagen für ein gesundes und selbstbestimmtes Leben gelegt werden.

Mit Angeboten wie 1000 Schätze, Blumen im Kopf, Kleine Genuss-Schule oder The Walking Mind geht es unter anderem um Gefühle, Selbstvertrauen, Lebenskompetenzen, Achtsamkeit, Stress und den Umgang mit schwierigen Situationen.

Für Jugendliche

Jugendliche beschäftigen sich mit vielen Themen, die manchmal ganz selbstverständlich zum Alltag gehören – und manchmal auch schwierig werden können.

Unsere Angebote greifen deshalb Themen auf, die Jugendliche wirklich beschäftigen:

Social Media und Selbstwahrnehmung, Vapes, Cannabis, Alkohol, Glücksspiel, Körperbild und Essstörungen.

Dazu gehören unter anderem Programme wie Hinter der Maske, VapeCheck, Tom & Lisa, Green, GlüxxBox und MaiStep.

Die Angebote werden passend zur jeweiligen Altersgruppe und Situation geplant und können mit Schulen und Einrichtungen abgestimmt werden.

Wenn es schwierig wird

Du musst nicht erst ein Problem haben.

Manchmal merkt man selbst, dass etwas gerade nicht gut läuft. Manchmal machen sich Eltern Sorgen um ihr Kind oder Jugendliche um eine Freundin oder einen Freund.

In solchen Situationen kann es helfen, mit jemandem außerhalb des eigenen Umfelds zu sprechen.

Unsere Jugendsuchtberatung ist vertraulich, freiwillig und kostenfrei.

Wir sprechen zum Beispiel über:

  • Alkohol, Cannabis und andere Suchtmittel

  • problematische Mediennutzung und Social Media

  • Glücksspiel

  • Mobbing und Gruppendruck

  • familiäre Belastungen

  • Sorgen um Freundinnen und Freunde

  • Fragen zum eigenen Konsum

Dabei geht es nicht darum, jemanden zu beurteilen oder Vorwürfe zu machen. Wir hören zu, sortieren gemeinsam die Situation und schauen, was als Nächstes helfen kann.

Kein Vorwurf. Keine Bewertung. Einfach reden.

Unabhängig – Unterstützung für Kinder aus suchtbelasteten Familien

Wenn in einer Familie eine Sucht eine Rolle spielt, bekommen Kinder häufig mehr mit, als Erwachsene denken.

Sie übernehmen manchmal Verantwortung, machen sich Sorgen oder versuchen, die Situation zu Hause möglichst gut auszuhalten. Gleichzeitig wissen viele Kinder nicht, mit wem sie darüber sprechen können.

Das Gruppenangebot „Unabhängig“ richtet sich an Kinder von 6 bis 12 Jahren aus suchtbelasteten Familien.

In der Gruppe können die Kinder andere kennenlernen, die ähnliche Erfahrungen machen, sich austauschen und eigene Stärken entdecken.

Die wichtigste Botschaft dabei:

Du bist nicht schuld. Du bist nicht allein. Und du darfst Unterstützung bekommen.

Auch für Eltern gibt es ein begleitendes Angebot.

Prävention kommt zu euch

Mit dem Präventionsbus inkl. Pop-Up-Rätselraum können wir Prävention auch mit interaktiven Methoden, Rätsel und praktischen Übungen zu Schulen, Jugendhilfeeinrichtungen oder Veranstaltungen bringen. Diese machen Themen greifbar und bieten einen anderen Zugang als ein klassischer Vortrag.

Für Eltern

Eltern möchten ihre Kinder gut begleiten – gerade bei Themen, die sich manchmal gar nicht so leicht ansprechen lassen.

Wir bieten Elternabende und Informationsveranstaltungen beispielsweise zu folgenden Themen an:

Vapes · Alkohol · Cannabis · Medien · Glücksspiel · Essstörungen · Achtsamkeit · gesundes Aufwachsen

Dabei geht es nicht darum, fertige Antworten zu geben. Wir möchten Informationen vermitteln, Fragen aufgreifen und gemeinsam darüber sprechen, was Kinder und Jugendliche heute brauchen.

Für pädagogische Fachkräfte

Prävention funktioniert besonders gut, wenn sie im Alltag einer Einrichtung ankommt.

Deshalb bieten wir Fortbildungen und Methodenschulungen für pädagogische Fachkräfte an. Dabei geht es sowohl um grundlegendes Wissen zur Suchtprävention als auch um konkrete Methoden und Präventionsprogramme.

Die Inhalte stimmen wir möglichst auf die jeweilige Einrichtung, Zielgruppe und den konkreten Bedarf ab.

Sie haben Fragen oder möchten ein Angebot für Ihre Einrichtung?

Wir beraten Sie gerne und schauen gemeinsam, welches Angebot zu Ihrer Zielgruppe und Ihrem Bedarf passt.

ASB Kreisverband Sömmerda e. V.                                                                      
Fachstelle für Suchtprävention
Straße des Aufbaus 29
99610 Sömmerda

Telefon: 03634 611066
Mobil: 01520 4628193 · 0172 7087252
E-Mail: praevention(at)asb-soemmerda.de

Sprechzeiten (mit Terminvereinbarung): Dienstag & Donnerstag: 14:00–18:00 Uhr

In den Thüringer Schulferien: Dienstag & Donnerstag: 10:00–15:00 Uhr

 

 

Wir sind FreD-Standort

FreD ist die Abkürzung für „Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten." FreD ist ein europaweit erfolgreich evaluiertes und eingesetztes Gruppenprogramm. In Thüringen gibt es mehrere Standorte mit erfahrenen, qualifizierten und ausgebildeten FreD-Trainer:innen.Zielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 21 Jahren, welche durch legalen und/oder illegalen Substanzkonsum auffällig geworden sind. Um sich kennenzulernen und die Situation einzuschätzen, wird vor dem Gruppenkurs ein Einzelgespräch durchgeführt.

Die FreD-Kurse finden in unserer Beratungsstelle statt.
 

Beginn des neuen Kurses am 24.09.2026 16Uhr:

  • Modul 1: Do, 24.09.2026 von 16 – 18 Uhr
  • Modul 2: Do, 01.10.2026 von 16 – 18 Uhr
  • Modul 3: Do, 08.10.2026 von 16 – 18 Uhr
  • Modul 4: Do, 29.10.2026 von 16 – 18 Uhr


Eine Anmeldung muss vor Kursbeginn erfolgen, da im Vorfeld ein Einzel- bzw. Kennenlerngespräch stattfindet.